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USA: Der militärisch-industrielle Komplex ist einmal mehr der große Kriegsgewinnler

Die Folgen des US-israelischen Angriffskrieges gegen den Iran machen sich wegen der iranischen Gegenmaßnahme der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus an der Zapfsäule bemerkbar.

Nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten haben die Treibstoffpreise deutlich angezogen. Außerdem steigen in den USA Hypothekarzinsen an, was die Kosten für einen Hauskauf erhöht.

Aktienkurse der US-Rüstungskonzerne schießen in die Höhe

Aber wie in jeder militärischen Auseinandersetzung gibt es auch Kriegsgewinnler. Die US-Denkfabrik Quincy Institute for Responsible Statecraft weist darauf hin, wie die großen US-Rüstungskonzerne vom Irankrieg profitieren: „Die Aktien der Waffenlieferanten insgesamt stiegen am Montag (16. März, Anm.) um 1,5 Prozent, aber die größten Pentagon-Auftragnehmer und die Auftragnehmer mit dem größten Anteil am Konflikt sahen ihre Aktienkurse noch weiter steigen.“

Wie näher ausgeführt wird, stieg am 16. März der Aktienkurs von Lockheed Martin – dieser Rüstungskonzern ist der größte Auftragsnehmer des Pentagon und erhält jährlich in der Regel mehr Geld der Steuerzahler als das gesamte Außenministerium – um 3,4 Prozent. Seit Jahresbeginn, als die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zu wachsen begannen, stieg der Aktienkurs von Lockheed Martin um fast 40 Prozent. Lockheed Martin stellt unter anderem das THAAD-Raketenabwehrsystem her. Im Jänner unterzeichnete dieser Rüstungskonzern mit dem US-Verteidigungsministerium einen Vertrag zur Vervierfachung der Produktion der THAAD-Abwehrraketen – jede einzelne kostet 12,77 Millionen US-Dollar – von 96 auf 400 pro Jahr.

Am genannten Tag stieg der Aktienkurs des Rüstungskonzerns RTX (vormals Raytheon, Hersteller des Patriot-Raketenabwehrsystems) um 4,7 Prozent, und die Aktionäre von Northrop Grumman konnten sich sogar über einen Kursanstieg von sechs Prozent freuen. Zu Northrop merkt das Responsible Statecraft-Institut an, dass dessen B-2-Tarnkappenbomber sowohl beim derzeitigen Irankrieg als auch beim Zwölftagekrieg im Juni 2025 zum Einsatz kommen. Der Kauf eines B-2-Tarnkappenbombers kostet die US-Steuerzahler rund zwei Milliarden Dollar, und eine einzige Flugstunde schlägt sich mit rund 150.000 Dollar zu Buche.

Dieser Beitrag erschien auf ZURZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION




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Marian Pilarski

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