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Mehr von dem, was uns bisher schon geschadet hat

Die EU-Kommission hat nun das 21. Sanktionspaket gegen Russland angekündigt. Offensichtlich haben die bisherigen 20 Sanktionspakete ihre Wirkung vollständig verfehlt! Trodem handelt man der Devise: more of the same.

Von FRANZ FERDINAND | Der russische Politikwissenschaftler Sergei Alexandrowitsch Karaganow bezeichnete die derzeit verantwortlichen westlichen Politiker als Akteure mit Hyänengehirnen. Damit hat er die Intelligenz dieser Herrschaften (heutzutage sind es vielfach Damenschaften) jedoch maßlos überschätzt. Offenbar sind diese Politiker und Politikerinnen nicht intelligenter als Würmer! Denn nur ein Wurm würde, nachdem sein Unterfangen bereits zum zwanzigsten Mal gescheitert ist, dasselbe ein einundzwanzigstes Mal ausprobieren.

Aber nein das einundzwanzigste Mal ist nicht ganz das Gleiche, wie die zwanzig Mal zuvor, denn nun schießen sich die Dummköpfe nicht bloß in ein Knie, sondern zumindest zugleich in das zweite Knie!

Der Wertewesten steht vor einer epischen Niederlage

Man hat erkannt, dass die bisherigen Russlandsanktionen wirkungslos geblieben sind, weil China Russland unermüdlich mit allem versorgt, was es benötigt – auch, um den Krieg in der Ukraine erfolgreich weiterzuführen. Zwar reden sich die westlichen Akteure Mut zu und erklären, der russische Vormarsch in der Ukraine sei bereits ins Stocken geraten, doch die Wahrheit sieht anders aus: Gerade ist Russland dabei, die wichtigen Städte Kostjantyniwka und Lyman vollständig zu erobern. Dies verschweigen die westlichen Medien geflissentlich, da es nicht in ihr Narrativ passt. Auch in Richtung Slowiansk ist die russische Armee überraschend gut vorangekommen.

Man kann also davon ausgehen, dass die russische Armee in den nächsten Wochen ihren finalen Angriff auf die Städte-Agglomeration Druzhkivka, Kramatorsk und Slowiansk starten wird. Die Eroberung dieser Städte wird spätestens Anfang 2027 abgeschlossen sein, wodurch Russland seine Kriegsziele im Wesentlichen erreicht haben wird. Was dann noch vom Oblast Donezk fehlt, sind einige tausend Quadratkilometer Weizen- und Maisfelder, die Russland als Verhandlungsmasse nutzen kann.

Die ukrainische Armee ist völlig erschöpft

Zwar konnten die ukrainischen Drohnenoperatoren in letzter Zeit einige Erfolge bei der Störung der russischen Versorgung im Süden, in Saporischschja und auf der Krim verzeichnen. Dies löste unter russischen Bloggern die Sorge vor einer neuerlichen ukrainischen Offensive im Süden wie im Jahr 2023 aus. Derartige Befürchtungen dürften jedoch unbegründet sein. Der Ukraine fehlen schlicht die Reserven für einen derartigen Kraftakt. Sie kann den taktischen Vorteil, der sich aus dieser Situation ergibt, aufgrund des Mangels an Ressourcen nicht nutzen. Dies ist auch ein Zeichen für die Erschöpfung und die baldige Niederlage der Ukraine.

Auch die ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau sind nur noch Verzweiflungstaten, ähnlich wie die V2-Angriffe Hitler-Deutschlands auf London gegen Ende des Zweiten Weltkrieges.

Angesichts dieser Frontlage wird verständlich, dass die EU vom Mut der Verzweiflung ergriffen wird! All die ungezählten Milliarden sind in dem ukrainischen Korruptionssumpf umsonst versickert.

Jetzt auch gegen China

Also will man jetzt die Russlandsanktionen in Richtung China ausweiten. Da begibt man sich allerdings auf ein besonders gefährliches Pflaster. Hauptbetreiberin dieses Unsinns ist die estnische Außenbeauftragte der Kommission Kaja Kallas, die ja für ihren überragenden Weitblick aus ihrer estnischen Perspektive hinlänglich bekannt ist.

Möglicher Weise werden jetzt die Schüsse ins Knie zu Schüssen in den Kopf, was ja eigentlich gar nicht so verkehrt wäre, wenn wir nicht alle davon betroffen wären. Speziell Deutschland könnte von einem Wirtschaftskrieg mit China besonders betroffen sein. Dazu einige Fakten.

Im Jahr 2025 betrug das bilaterale Handelsvolumen zwischen Deutschland und China sage und schreibe 252 Milliarden Euro. China ist Deutschlands größter Handelspartner noch vor den USA und das Handelsdefizit Deutschlands gegenüber China hat 2025 ein Rekordniveau von über 87 Milliarden Euro erreicht. Aber das ist noch nicht das Beunruhigendste. Die deutschen Autoexporte nach China, einst das Herzstück der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehung, sind 2025 um fast ein Drittel eingebrochen, auf unter 14 Milliarden Euro. Das ist mehr als 50% weniger als 2022. Chinesische Hersteller können inzwischen selbst produzieren, was sie früher in Deutschland gekauft haben. Das bedeutet, Deutschland hängt an China, aber China hängt immer weniger an Deutschland und trotzdem gibt es 252 Milliarden Euro jährlichen Handel. Es gibt Tausende von deutschen Mittelständlern, die chinesische Vorprodukte verarbeiten und Tausende, die nach China exportieren.

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katharina Reiche war erst Ende Mai in Peking und sagte dort offen:

„Viele tausend Unternehmen in Deutschland hängen davon ab, auf den großen chinesischen Markt exportieren zu können“.

Also nein, Berlin kann sich keinen Handelskrieg mit Peking leisten. Nicht jetzt, möglicherweise niemals. Aber Moment, hier kommt die eigentliche Falle: Die seltenen Erden

Exportkontrollen auf seltene Erden

 Das ist jenes Thema, das man verstehen muss, weil es das Thema ist, das alle anderen überragt, wenn es um Chinas wirtschaftliche Drohpotentiale geht. China hat im April 2025 begonnen, Exportkontrollen auf sieben seltene Erden einzuführen, beispielsweise auf Dysprosium, Terbium, Yttrium. Das klingt wie Chemieunterricht, aber diese Elemente stecken in fast Allem, was man täglich benutzt. In den Smartphones, im Elektromotor der Elektroautos, ob Tesla, BMW oder VW, in Windturbinen, in Kampfjets, in medizinischen Geräten. Europa importiert 98% der Permanentmagnete, die aus diesen Materialien hergestellt werden aus China.

Die Europäische Zentralbank hat im April 2026 gewarnt. Über 80% der großen europäischen Unternehmen sind nicht mehr als drei Lieferkettenstufen von einem chinesischen Produzenten von seltenen Erden entfernt. Die IEA schätzt, wenn China die Exportkontrollen aus dem Oktober 2025 vollständig aktiviert, wären Wirtschaftsleistungen im Wert von 6,5 Billionen Dollar weltweit gefährdet.

Allein im Automobilsektor könnten Verluste von über 3 Billionen Dollar entstehen. Die zweite Welle dieser Exportkontrollen ist derzeit bis November 2026 ausgesetzt. Das bedeutet, sie können jederzeit reaktiviert werden.

Falls China hypothetisch gedacht, die Exporte von seltenen Erden nach Europa mit sofortiger Wirkung aussetzt, wäre die gesamte europäische Industrie auf breiter Front betroffen, insbesondere Automobilwerke und die Rüstungsindustrie.

All diese Zusammenhänge kann allerdings unsere estnische EU-Schildmaid mit Wurmgehirn nicht begreifen!



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Redaktion3

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