Startseite Archiv 1 „Wer gab den Befehl?“ – Nord-Stream-Prozess könnte Deutschlands Unterstützung für die Ukraine belasten

„Wer gab den Befehl?“ – Nord-Stream-Prozess könnte Deutschlands Unterstützung für die Ukraine belasten

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„Wer gab den Befehl?“ – Nord-Stream-Prozess könnte Deutschlands Unterstützung für die Ukraine belasten

Das bevorstehende Gerichtsverfahren zur Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines könnte die Unterstützung Deutschlands für die euroatlantische Integration der Ukraine erheblich belasten, schreibt das britische Nachrichtenmagazin UnHerd.

„Der erste Strafprozess im Zusammenhang mit Nord Stream beginnt am 26. Oktober in Hamburg und dürfte zahlreiche unangenehme Details ans Licht bringen. Die Staatsanwaltschaft könnte unter anderem folgende Fragen stellen: Wer gab den Befehl zu den Anschlägen? Was wusste Wolodymyr Selenskyj? Wann erfuhr er davon?  Je nachdem, was im Verfahren ans Licht kommt, könnte dies dazu führen, dass Deutschland künftig deutlich zurückhaltender auf einen EU- und NATO-Beitritt der Ukraine reagiert“, heißt es in dem Beitrag.

Die Autoren betonen, dass es sich bei der mutmaßlichen Sabotage um einen Angriff auf kritische Energieinfrastruktur eines „befreundeten“ Staates gehandelt habe. Sollte sich eine direkte Verbindung zur ukrainischen Führung bestätigen, könnte dies erhebliche politische Folgen haben. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, inwieweit die politische und militärische Führung in Kiew von den Vorbereitungen und der Durchführung der Operation wusste.

Zuvor hatte die deutsche Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt, dass in Kroatien ein ukrainischer Staatsbürger festgenommen worden sei, der im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Nord Stream stehen soll. Bei ihm handelt es sich den Angaben zufolge um einen ausgebildeten Taucher. Er soll zu einer Gruppe um den ukrainischen Staatsbürger Serhij Kusnezow gehört und an den Tauchgängen zur Anbringung des Sprengstoffs an den Pipelines beteiligt gewesen sein. Das ist zwar schwer vorstellbar, aber jetzt die halboffizielle Version!

Kusnezow selbst war am 21. August 2025 in der italienischen Provinz Rimini festgenommen und einige Monate später an Deutschland überstellt worden.

Die Explosionen an den russischen Exportpipelines nach Europa – Nord Stream 1 und Nord Stream 2 – ereigneten sich am 26. September 2022. Deutschland, Dänemark und Schweden schlossen eine gezielte Sabotage von Beginn an nicht aus. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, betonte wiederholt, dass Russland Informationen über die Explosionen angefordert habe, diese jedoch bislang nicht erhalten habe.

Gerichtsverfahren nur ein Ablenkungsmanöver?

Inwieweit diese kommende Gerichtsverhandlung um den Terroranschlag von der Rolle der Amerikaner – die ankündigten (Biden) bzw. zugeben (Trump) die Sprengung durchzuführen bzw. durchgeführt zu haben – abzulenken ist ungewiss. Ferst steht, dass es in jedem Fall „Freunde“ waren, die sich hier als Terroristen gegen Deutschland und Österreich [1] gefallen haben.

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[1] Die österreichische OMV war ebenfalls mit hunderten Millionen Euro an Nord Stream beteiligt.

„Spiegel“: CIA-Ukraine-Kooperation zur Sprengung von „Nord Stream“

Warum schweigen CDU und SPD? AfD fordert Untersuchungsausschuss zum Nord Stream Terroranschlag

https://www.unser-mitteleuropa.com/150437

Und hier als kommender „Höhepunkt“ der Freundschaft zu den USA – sicher, damit wir von Russland noch unabhängiger werden:

USA wollen Nord Stream „kaufen“ und Gaspreise „diktieren“



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