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Selenskyj auf Gröfaz’ Spuren!


Der Blitzangriff ukrainischer Truppen in den Raum Kursk erinnert gleich in doppelter Weise an den Zweiten Weltkrieg:
Von FRANZ FERDINAND | Zum einen fand 1943 in Kursk die größte Schlacht des Zweiten Weltkriegs statt. Von den damals auf beiden Seiten eingesetzten Mitteln an Soldaten und Waffen stellte die Schlacht um den Kursker Bogen sogar die Schlacht um Stalingrad in den Schatten. Das Ende ist bekannt: die deutsche Wehrmacht verlor diese Schlacht und ihr Ende war somit endgültig besiegelt. Eigentlich sollten Stalingrad und Kursk jedem potentiellen, oder tatsächlichen Angreifer klar machen, dass Russland auf seinem Gebiet, oder seinem Hinterhof noch nie besiegt wurde.
Russland hatte immer schon eine unglaubliche Resilienz bewiesen. Das haben davor die Polen und Schweden im 18. Jahrhundert und Napoleon im 19. Jahrhundert schon erfahren müssen. Die Schweden wurden übrigens bei Poldawa, einem Ort der heute in der Ukraine liegt, entscheidend geschlagen.Die Überraschungstaktik, die die ukrainische Armee vor kurzem in Kursk anwendete, erinnerte stark an die Ardennenoffensive, mit der Hitler 1944 das Kriegsglück an der Westfront doch noch wenden wollte. Die amerikanische Aufklärung hatte damals geschlafen und es gelang der deutschen Wehrmacht tatsächlich die amerikanischen Truppen zu überrumpeln. Hitler glaubte in seinem Wahn allen Ernstes, dass er mit einer Blitzkriegsstrategie die Alliierten nochmals vertreiben könnte.
Glaubt vielleicht auch Selenskyj, dass er mit einer Blitzkriegsstrategie bis nach Moskau kommen könne? Wenn ja muss er noch verrückter als Hitler sein und sollte sofort aus dem Verkehr gezogen werden!
Nach wenigen Tagen war jedoch in den Ardennen Schluss mit Lustig. Die deutsche Wehrmacht musste wieder zur Verteidigung übergehen. Genauso wird es den ukrainischen Truppen heute im Raum Kursk ergehen. Russland hat es nicht notwendig Reserven aus dem Donbass abzuziehen. Es stehen genügend andere Reserven zur Verfügung um diesen Spuk schnell zu beenden. Obendrein verfügen die ukrainischen Truppen in den kurz „eroberten“ Gebieten über keinerlei befestigte Stellungen und Infrastruktur. Es ist daher dort nicht mit einem mühseligen Kampf wie im Donbass zu rechnen.
In der Zwischenzeit rücken die russischen Truppen an der Donbass-Front unbeirrt weiter vor. Man geht von russischer Seite offenbar davon aus, dass man die Lage in Kursk schnell stabilisieren wird. Den schnell vorgerückten ukrainische Truppen drohen ohne Flankenschutz die Einkesselung und Vernichtung, außer sie ziehen sich rechtzeitig wieder zurück.Die Aktion war wohl nichts anderes als eine PR-Aktion Selenskyjs, die vielen Soldaten das Leben gekostet hat. Er wollte wohl wieder beweisen, dass die Ukraine doch noch diesen Krieg gewinnen könne.

Es gibt Gerüchte, wonach bereits zaghafte Friedensverhandlungen stattfinden, oder zumindest von einigen Akteuren Friedensfühler ausgestreckt werden. Es kann gut sein, dass Selenskyj diese Bemühungen torpedieren wollte. Putin nannte diese Aktion deshalb auch eine Provokation.

Am Ende wird diese Verzweiflungstat Selenskyjs die militärische Lage der Ukraine nur weiter verschlimmern. Nicht nur, dass er unnötig Truppen verheizt hat, wird sich die Frontlänge nun weiter ausdehnen, sehr zum Nachteil der Ukraine.

Die Reaktionen in den westlichen Medien waren dementsprechend verhalten. Man weiß offenbar genau, dass diese Aktion ein Schuss ins eigene Knie war.


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