Britische Stützpunkte | Bild: OpenStreetMap contributors
Die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) hatte „die britische Monarchie, die die Hauptursache für das Unglück der Völker unserer Region war“, aufgefordert, ihre Bilanz nicht weiter zu belasten, indem sie US-B-1-strategischen Bombern Zugang zur RAF Fairford gewährt.
Weiters war seitens des Iran gewarnt worden, dass „jede Basis, die für Aggressionen gegen iranisches Territorium genutzt wird für uns ein legitimes Ziel“.
Spannungseskalation führt unweigerlich zu Gegenschlägen
Sollten also die Spannungen eskalieren, könnten diese britischen Ziele für iranische Gegenangriffe zu „bevorzugten“ Zielen werden.
Der ehemalige Verteidigungsminister John Healey hatte bereits im März bekannt gegeben, dass iranische Gegenangriffe auf US-Stützpunkte am 28. Februar in Bahrain innerhalb von „ein paar hundert Yards“ von rund 300 britischen Soldaten entfernt gewesen waren. Unabhängig davon hatte sich britische Truppen in einer irakischen Basis rund 400 Meter von einem iranischen Angriff entfernt befunden.
Sollte also das Vereinigte Königreich der US-israelischen Koalition beitreten und der Iran folglich auf „direkte Zielerfassung umstellen“, würden britische Streitkräfte in der Region beim nächsten Mal zweifelsfrei wohl weniger Glück haben.
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