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Hamburg: Islamisten demonstrieren für Kalifat und Linksextremisten randalieren

Besonders bunt und weltoffen ging es die letzten Tage in Hamburg zu. Am 29. Oktober forderten Islamisten auf einer Kundgebung einmal mehr die Einführung eines Kalifats, gestern waren dann nach einer Demo gegen die Wehrplicht vermummte und schwarz gekleidete Randalierer dran.

Islamisten demonstrieren für Kalifat in Hamburg

Rund 1.100 Menschen, überwiegend junge Männer, haben sich nach Polizeiangaben am Hamburger Steindamm im Stadtteil St. Georg zu einer Demonstration der als extremistisch eingestuften Gruppierung „Muslim Interaktiv“ versammelt.

Mit Parolen wie „Kalifat ist die Lösung“ und „Deutschland ist eine Wertediktatur“ forderten Teilnehmer die Errichtung eines islamischen Gottesstaates. Zudem waren wiederholt die obligaten „Allahu Akbar“-Rufe zu hören. Die Gruppierung steht ideologisch der seit 2003 verbotenen Hizb ut-Tahrir nahe und strebt ein Kalifat auf Grundlage der Scharia an. Die Polizei begleitete die Kundgebung mit einem Großaufgebot. Nach Behördenangaben verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle.

Nicht ganz so friedlich, aber immerhin ohne Verletzte ging eine Kundgebung dann gestern in der Hansestadt über die Bühne.

Vermummte Demonstranten setzen Barrikaden in Brand

Bei einer durchaus berechtigten Demonstration gegen die Wehrpflicht ist es am späten Samstagnachmittag im Hamburger Stadtteil St. Georg zu Ausschreitungen gekommen. Nachdem die Kundgebung am Nachmittag weitgehend friedlich verlaufen war, eskalierte die Situation gegen Ende der Veranstaltung in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Schwarz gekleidete und teils vermummte Randalierer nützten die Gunst der Stunde und kaperten die Demonstration. Die Rabauken zündeten mehrfach Pyrotechnik, rissen Baustellenabsperrungen aus ihren Verankerungen und setzten diese in Brand (siehe Foto oben). Die Polizei schritt ein, drängte die Menschenmenge auseinander und setzte dabei teilweise Pfefferspray ein. Im Anschluss erklärte die Polizei die Kundgebung offiziell für beendet.

Über weitere Ausschreitungen in Deutschland und anderswo berichten wir noch gesondert.



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Redaktion3

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