
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat dem Westen vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem russisch-ukrainischen Krieg seit mehr als vier Jahren „sinnlos Öl ins Feuer zu gießen“ und damit angeblich einen Konflikt zwischen Russland und der NATO zu provozieren.
„Russland kann in einem konventionellen Krieg nicht besiegt werden. Einen Konflikt zwischen Russland und der NATO provozieren gerade westliche Politiker selbst“, sagte Fico.
Fico erklärte, er werde nicht zulassen, dass die Slowakei in einen direkten Konflikt zwischen der NATO und Russland hineingezogen werde. Seiner Einschätzung nach versuchten einige westliche Politiker inzwischen, eine solche Konfrontation herbeizuführen, nachdem die bisherige Strategie gegenüber Russland nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht habe.
„Jemand muss den Verstand verloren haben. Russland kann in einem konventionellen Krieg nicht besiegt werden“, sagte der slowakische Regierungschef.
Zugleich betonte Fico, dass unter seiner Regierung keine slowakischen Soldaten ins Ausland geschickt würden, um gegen Russland oder einen anderen Staat zu kämpfen.
In einem Video erklärte Fico außerdem, dass monatlich rund 27.000 ukrainische Soldaten an der Front ums Leben kämen. Diese Zahl sei seinen Angaben zufolge zuvor vom polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk genannt worden.
„Ich habe nicht das Recht, diese Angaben infrage zu stellen. Eine bewusste Übertreibung des Ausmaßes der menschlichen Verluste könnte jedoch dazu beitragen, die westliche Öffentlichkeit zu beeinflussen und eine weitere Erhöhung der militärischen und finanziellen Unterstützung für die Ukraine zu rechtfertigen“, sagte der slowakische Ministerpräsident.
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