Wenn wir uns die Mühe machen, 2000 Jahre zurückzublicken, werden wir sehen, dass es damals viele verschiedene Kulturen in Europa gab, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Römer, Griechen, Germanen und Slawen. Jeder hatte seine eigene Weltsicht und Wertordnung.
Von REDAKTION | Dass aufstrebende Christentum prallte damals auch alle diesen Kulten und immer mehr Menschen nahmen diese neue Religion an. Selbst verständlich war dies dem Eifer der unermüdlichen Missionare geschuldet und wurde auch von der Infrastruktur (gut ausgebautes Straßensystem) des Römischen Reiches unterstützt. Es kam zwar zur Verfolgung der Christen, aber irgendwann wurde das Christentum sogar zur Staatsreligion.
Aber wie war es denn wirklich möglich, dass so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen sich für die neue Religion begeistern konnten?
Die Menschen damals hatten zwar unterschiedliche gesellschaftliche und religiöse Anschauungen, hatten aber zwei wesentliche Ansichten, welche niemals hinterfragt wurden.
Sie glaubten alle daran, dass es einen Gott oder mehrere Götter gebe und dass die Familie die kleinste und wichtigste Zelle der Gesellschaft ist. Die Familie wurde damals klar als Verband von Mann, Frau und Kindern verstanden. „Elter 1“ und „Elter 2“, die Mutter als „gebührende Person“ sowie die eingetragene Partnerschaft von Gleichgeschlechtlichen war den Völkern der Antike unbekannt. Auch wenn es in vielen heidnischen Gesellschaften Ehebruch, Perversitäten oder wie bei den Römern eine offen gelebte Homosexualität gab, wurde doch niemals der Wert der Familie in Frage gestellt. Der Angriff auf das Göttliche und die Religion war in diesen Gesellschaften ebenfalls undenkbar.
Das Christentum gab auf diese beiden wesentlichen Fragen der Religion und der Familie die besseren Antworten, was zur Verbreitung dieser Religion führte.
Wenn wir aber Europa aktuell betrachten, werden wir feststellen, dass genau diese beiden Themen massiv unter Beschuss geraten sind. Die Religion, welche der Gesellschaft über Jahrhunderte den Zusammenhalt gab wird pausenlos verspottet und was eine Familie ist, wird jährlich von Ideologen und sogar von Gesetzgebern um weitere abstruse Modelle und Formen erweitert.
Philosophisch könnte man sagen, dass die Europäer nun nicht nur den Glauben an die Übernatur (Gott) verloren haben, sondern nicht einmal mehr an die Natur (Familie) glauben.
Es bleibt abzuwarten, wohin sich so eine verkommene Gesellschaft entwickeln kann und welche Zukunft ein solches Europa haben wird, da Tendenzen die Natur nachzubessern naturgesetzlich bedingt zum Scheitern verurteilt sind. (PP)
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