Start

„Unabhängigkeit“ mitten in England: Dorf erklärt sich zum eigenen Fürstentum

Mitten in England sorgt ein ungewöhnlicher Schritt für Aufsehen: Die Bewohner des Dorfes Piddington in Oxfordshire haben dafür gestimmt, sich symbolisch vom Vereinigten Königreich loszusagen. Aus dem kleinen Ort soll nun das sogenannte „Fürstentum Piddington“ werden.

Protest gegen Bau von Wohungen für Migranten

Hinter der Aktion steckt allerdings kein ernsthafter Versuch, einen neuen Staat zu gründen. Vielmehr handelt es sich um einen ungewöhnlichen Protest gegen Pläne zum Bau von Wohnungen für Migranten in der Region. Die Initiatoren wollen damit auf die ihrer Ansicht nach unzureichende Beteiligung der örtlichen Bevölkerung an wichtigen Entscheidungen aufmerksam machen.

Am Mittwoch wurden im Dorf bereits Schilder mit der Aufschrift „Principality of Piddington“ aufgestellt. Die ungewöhnliche Aktion sorgte schnell für Aufmerksamkeit und verbreitete sich über soziale Medien. Die Organisatoren greifen dabei bewusst auf die Tradition sogenannter Mikronationen zurück. Solche Gebilde erklären sich symbolisch zu unabhängigen Staaten, besitzen jedoch keine völkerrechtliche Anerkennung und haben keine tatsächliche politische Souveränität.

Für die Bewohner steht nach eigenen Angaben vor allem die lokale Politik im Mittelpunkt. Sie wollen erreichen, dass Entscheidungen über neue Bauprojekte stärker mit der Bevölkerung vor Ort abgestimmt werden. Ob aus dem „Fürstentum Piddington“ mehr als ein Protestsymbol wird, ist allerdings offen. Eine tatsächliche Abspaltung vom Vereinigten Königreich ist damit nicht verbunden.

Trotzdem hat die Aktion bereits für Aufmerksamkeit gesorgt. Zwischen Union Jack, Dorfschild und selbst ernannter „Regierung“ zeigt Piddington, wie ungewöhnlich politischer Protest aussehen kann – und wie schnell eine lokale Auseinandersetzung internationale Schlagzeilen erreicht.

***



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Bei uns gibt es auch keine Zahlschranke und aufdringliche Pop-Ups. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar.

Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



 

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.

 



x

Redaktion3

Recent Posts

Freiluft-Irrenhaus: Grenzschutz gegen Traditionsschützen | Teil 2 – Sicherheitsbedrohung NS-Symbole

Wer geglaubt hat, dass es nicht mehr zu toppen ist, historische Karabiner von Tiroler Schützen,…

6 Stunden ago

Polen: Deutsche Soldaten und Militärfahrzeuge in Warschau werden zum Politikum (VIDEO)

Deutsche Soldaten und Militärfahrzeuge auf den Straßen Warschaus haben bei Polens Rechten heftige Reaktionen ausgelöst.…

8 Stunden ago

US-Midterms 2026: Schwere Niederlage für Trump – Demokraten gewinnen beide Kammern

Die US-Midterms vom 3. November 2026 haben die politischen Machtverhältnisse in den Vereinigten Staaten deutlich…

1 Tag ago

Demo-Verbot soll Frankfurt vor neuen Krawallen am 20. November retten

+ Trump stoppt US-Hilfe für Israel bis Jahresende + Bulgarien will sich an weiteren EU-Hilfen…

1 Tag ago

BUCHVORSTELLUNG: Die Gleichschaltung des Internets durch den Digital Services Act

Der Enthüllungsbericht des US-Untersuchungsausschusses deckt eine sich über ein Jahrzehnt hinziehende echte Verschwörung der EU-Kommission…

1 Tag ago

Patriotismus und Neutralität

Österreich: In einem richtungsweisenden Artikel hat FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz sofortige Neuwahlen gefordert: „Die Ampelregierung hat…

1 Tag ago