Noch größere CO²-Abzocke, so nebenbei beschlossen

Im Windschatten der Migrationsdebatte hat der Bundestag Ende Januar mit den Stimmen der Merz-Union die Grundlagen dafür geschaffen, dass sich der CO2-Preis und die Spritpreise in Kürze vervielfachen werden.

Von MEINRAD MÜLLER | Unter dem Deckmantel, man müsse eine EU-Verordnung umsetzen, hat der Bundestag am 31. Januar mit den Stimmen von CDU und CSU(!) still und heimlich eine massive CO²-Steuererhöhung beschlossen. So sicher müssen sie sich fühlen, dass sie sich trauten, dies sogar mitten im Wahlkampf absegnen zu lassen.

Der politisch-mediale Zirkus hat die Diskussion um die Begrenzung der Zuwanderung an diesem Tag so laut ins Land hinaustrompetet, dass dieses Gesetz so nebenbei abgestimmt werden konnte.

In dieser Ablenkung, zwei Stunden vor der Migrationsdebatte am 31. Januar, wurde über das CO2 abgestimmt. Alle stimmten zu – die AfD stimmte als einzige dagegen. Hatte denn niemand außer den AfD-Abgeordneten überhaupt gelesen, welche Damoklesschwerter zwischen den Zeilen verborgen lagen?
Die CO²-Steuerexplosion – durchgewunken ohne Debatte

Keine Sondersendungen, keine kritischen Talkrunden, keine Proteste auf den Straßen. Sie haben darauf vertraut, dass wir abgelenkt sind. Dass wir nicht hinsehen. Dass wir es erst bemerken, wenn es zu spät ist.

Das haben die Kartellparteien uns eingebrockt:

  • Neukunden zahlen 43 Prozent mehr für Gas als noch vor einem Jahr.
  • Wer 20.000 kWh pro Jahr verbraucht, zahlt jetzt 600 Euro mehr als 2024.
  • Heizen wird unbezahlbar. Mehrwertsteuer soll rauf. Netzentgelte rauf. CO²-Preis rauf.
  • Diesel? Bald über 2,30 Euro pro Liter.

Warum dieses Versteckspiel?

Weil die da oben Angst haben. Angst vor dem Widerstand, den diese Abzocke verdient. Jeder, der arbeitet, jeder, der Familie hat, jeder, der Auto fährt, ist betroffen. Eine CDU-Grüne Koalition brächte das Fass zum Überlaufen.

Während die USA unter Donald Trump bereits aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten ist und den gesamten CO²-Schwindel anprangert, tut man hier so, als wäre man klüger und mächtiger als alle anderen.

Bald werden die Westwinde wehen und wohl mehr als nur Papier vom Schreibtisch vertreiben.


MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.



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