„Mutter“ und „Vater“ unerwünscht? Britische Grüne wollen Sprache neu definieren
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Die Green Party of England and Wales hat ihren Mitgliedern empfohlen, künftig nicht mehr von „Müttern und Vätern“ zu sprechen. Stattdessen soll die Formulierung „Eltern und Erziehungsberechtigte“ verwendet werden. Das berichtet die britische Zeitung „The Telegraph“ unter Berufung auf einen parteiinternen Leitfaden für inklusive Sprache.
Darin werden zahlreiche Begriffe aufgeführt, die nach Ansicht der Autoren vermieden oder durch andere Formulierungen ersetzt werden sollten. Dazu gehören unter anderem Wörter im Zusammenhang mit Alter, sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Die Parteimitglieder sollen beispielsweise auf Begriffe wie „homosexuell“, „sexuelle Präferenzen“ und „ältere Menschen“ verzichten.
Auch einige traditionelle Berufsbezeichnungen gelten als nicht mehr zeitgemäß. So soll „chairman“ durch „chair“ und „policeman“ durch „police officer“ ersetzt werden.
Kritisch bewertet der Leitfaden außerdem bestimmte Begriffe im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit. Wörter wie „crazy“ oder „nutter“ sollen nicht verwendet werden, weil sie negative Vorurteile verstärken könnten. Auch die Bezeichnung „BAME“, die verschiedene ethnische Gruppen zusammenfasst, soll nur mit Vorsicht benutzt werden.
Wer solche Begriffe absichtlich oder wiederholt verwendet, könnte laut den Richtlinien gegen den Verhaltenskodex der Partei verstoßen. Die Empfehlungen werden bereits bei Schulungen für Parteimitglieder eingesetzt.
Für Diskussionen sorgt das Dokument auch außerhalb der Partei. Die Schriftstellerin J. K. Rowling reagierte mit einem sarkastischen Beitrag auf die Empfehlungen.
Die Green Party verzeichnet gleichzeitig starken Zulauf. Ihre Mitgliederzahl stieg von rund 68.000 im September 2025 auf mehr als 200.000 im März 2026.
Änlicher Vorstoß fand auch hier bereits statt
Dieser Cartoon ist nicht Witz zu interpretieren, wenn gleichlautender Irrsinn von offensichtlich Geisteskranken aus der „Tagesschau“-Redaktion stammt. Wir zitieren auszugsweise einen Bericht aus bild.de aus vom April 2023:
„Das sogenannte Familienstartgesetz sieht laut Entwurf eine „Partnerfreistellung“ vom Job vor. Damit gemeint: zehn freie Arbeitstage auch für den Partner oder die Partnerin, damit sich zunächst beide Eltern um das neugeborene Baby kümmern können.
Bei der gebührenfinanzierten „Tagesschau“, die als Erste über den Gesetzentwurf berichtete, klingt das so:
„Bundesfamilienministerin Lisa Paus will mit dem sogenannten Familienstartzeitgesetz eine gerechtere Verteilung der Kinderbetreuung und Hausarbeit stärken. Der Partner oder die Partnerin der entbindenden Person soll künftig zwei Wochen nach der Geburt freigestellt werden.“
Weiter im Text schreibt die „Tagesschau“ nach dem gleichen Prinzip von „angestellten Partnerinnen oder Partner von gebärenden Personen“.
Tagesschau rudert zurück
Später passt die Redaktion den Text an, das Wort „Mutter“ darf doch in den Text.
In einer Anmerkung heißt es: „In dem Text wurden die Formulierungen ‚entbindende Person‘ und ‚gebärende Personen‘ durch ‚Mutter‘ ersetzt, da sie zu Missverständnissen geführt haben.“
Auch die ursprüngliche Formulierung „Arbeitgebende“ ersetzt die Redaktion durch „Arbeitgeber“.
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