Im Industriehafen von Lubmin sorgt eine ungewöhnliche Entscheidung für Aufmerksamkeit – und durchaus auch für politische Diskussionen. Es ist geplant, ein aus Gründen der wirtschaftlichen Selbstzerstörung stillgelegten Gaskraftwerks nicht zu verkaufen, sondern die Anlage unentgeltlich an ein ukrainisches Energieunternehmen zu übergeben.
Deutsche Gaskraftwerke in Deutschland pfui, in der Ukraine hui
Vom Energieproduzenten zum „Hilfsprojekt“
Bis zum Jahr 2022 war das Kraftwerk in Lubmin ein wichtiger Bestandteil der regionalen Energieversorgung. Es erzeugte Strom und Wärme auf Basis von Erdgas, das über die Nord Stream Pipelines direkt nach Lubmin geliefert wurde.
Mit einer Leistung von insgesamt 84 Megawatt – davon 38 MW Strom und 46 MW Wärme – gehörte die Anlage zu den leistungsfähigen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ihrer Art.
Doch nach dem Stopp der Gaslieferungen und den geopolitischen Entwicklungen verlor das Kraftwerk seine Grundlage. Laut SEFE Energy GmbH scheiterten alle Versuche, die Anlage zu verkaufen. Schließlich entschied man sich für einen ungewöhnlichen Weg: eine unentgeltliche Abgabe im Rahmen humanitärer Unterstützung. Was daran „human” sein soll, wenn neben Geld, das zu einem Gutteil in den Taschen mafiöser Kreise landet, jetzt auch noch technische Anlagen verschleudert werden, ist nicht nachvollziehbar.
Flexibel, kompakt – und transportabel
Ein entscheidender Vorteil der Anlage ist ihre Bauweise. Sie gilt als kompakt und transportabel, was sie für alternative Einsatzorte interessant macht.
Ursprünglich war geplant, sie im Hafen Mukran zur Unterstützung eines LNG-Terminals einzusetzen. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen soll sie nun in der Ukraine weiterverwendet werden – ein Land, dessen Energieinfrastruktur durch den Krieg stark belastet ist. Der Rückbau der Anlage ist für den Sommer geplant. Der neue Betreiber wird sie anschließend selbst übernehmen und abtransportieren – und damit vermutlich in einem völlig neuen Kontext wieder in Betrieb nehmen.
Politische Brisanz und lokale Bedenken
Die Entscheidung bleibt jedoch nicht ohne Kritik oder zumindest Skepsis. Der parteilose Bürgermeister von Lubmin, Axel Vogt, sieht das Thema als politisch sensibel. In internen Äußerungen warnt er davor, dass die Übergabe des Kraftwerks politisch instrumentalisiert werden könnte.
Besonders vor dem Hintergrund der angespannten Beziehungen zwischen Russland, der Ukraine und westlichen Staaten sei Fingerspitzengefühl gefragt. Wie dieses „Fingerspitzengefühl“ aussehen könnte, erfährt man nicht. Gut möglich wäre ein Tipp an den neuen Besitzer, sich beim peinlichen Protzen, beispielsweise beim Yacht- oder Immobilieneinkauf in Monaco, etwas diskreter zu geben als andere „Geschäftsleute“ seiner Heimat.
Ein Symbol mit Signalwirkung
Zusätzliche Brisanz erhält das Thema durch Verweise auf Ermittlungen rund um die Pipeline-Anschläge. Der Bundesgerichtshof stellte fest, dass der Angriff auf die Nord-Stream-Leitungen „höchstwahrscheinlich im Auftrag des Staates Ukraine erfolgte“ – eine Einschätzung, die politisch stark diskutiert wird.
In unserer Redaktion glaubt man zwar nicht, dass die Terroristen in dieser Sache Ukrainer waren – wir verlassen uns da eher auf die Drohungen und die Bestätigung des Terroranschlags durch den damaligen Präsidenten Biden und danach durch Trump –, sollte man jedoch die Auffassung vertreten, dass es doch Ukrainer waren, dann wäre es ein fatales Signal an weitere Terroristen, dass sich Terror lohnt. Wenn auch nur in Deutschland.
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